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Mensch und Maschine: Gemeinsam stark

Mensch oder Maschine – dieses Entweder/Oder werde es in Zukunft nicht geben, zeigten sich die Teilnehmer der Gesprächsrunde „Kollege Maschine – Ist der Sparkassenberater ein Auslaufmodell?“ überzeugt. „Gemeinsam können sie stark sein“, fasste Prof. Dr. Elisabeth André von der Universität Augsburg zusammen. Die Zukunft werde digitaler, aber der Faktor Mensch bleibe weiterhin wichtig. „Es wird auch in Zukunft genug Leute geben, die einen Menschen als Berater einer Maschine vorziehen“, so André. Zwar könnten Computer Prozesse effizienter gestalten. Doch menschliche Berater seien näher dran und könnten mit Intuition besser auf unvorhergesehene Situationen reagieren.

In Zukunft werde vor allem das Thema Datensicherheit eine wichtige Rolle spielen, waren sich die Teilnehmer einig. „Die Kunden müssen Herr über ihre Daten sein“, sagte Frank Rieger, Sprecher des Chaos Computer Clubs. Wer mit den Daten leichtfertig umgehe, riskiere einen großen Vertrauensverlust beim Kunden. Arndt Hallmann, Vorsitzender des Vorstandes der Stadtsparkasse Düsseldorf, machte deutlich, wie wichtig dieses Thema den Sparkassen ist: „Wir verkaufen die Daten unserer Kunden nicht. Das unterscheidet uns von anderen.“

Im Hinblick auf die Beratung der Zukunft ergänzte Giovanni Malaponti, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse am Niederrhein: „Es geht immer zunächst darum, was die Kunden wollen“. Manche wollten lieber nur in der Geschäftsstelle beraten werden, manche online, manche entscheiden sich für mehrere Kanäle. Für alle müsse es passende Angebote geben.