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„In Zukunft werden sich die Menschen mehr Sorgen über ihre Daten machen als über ihr Geld“

Dass sich die Menschen in Zukunft mehr Sorgen über ihre Daten als über ihr Geld machen – davon zeigte sich Internetkritiker Andrew Keen in der Diskussionrunde „Digitalisierung – Fluch oder Segen?“ überzeugt. Für eine Bank sei es deshalb wichtig, weiterhin vertrauenswürdig zu sein. Hier könnten Sparkassen ihre Kernkompetenz einbringen.

Mit Blick auf Fintechs riet Internetkritiker Keen, diese nicht einfach zu kopieren. Viele Geschäftsideen der neuen digitalen Finanzunternehmen seien nicht durchdacht. Stattdessen sollten die Sparkassen ihre eigenen Ideen und Werte einsetzen, um Kunden ein alternatives Modell anzubieten.

Alexander Wüerst, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Köln, sprach sich dafür aus, die Digitalisierung als Chance zu begreifen. Die Sparkassen hätten Mitarbeiter, denen die Kunden trauten. Nun müsse es darum gehen, das Vertrauen noch stärker ins Netz zu bringen. „So können wir unsere Stärke noch besser ausspielen.“ Beim digitalen Wandel sei es wichtig, dass die Führungskräfte diesen Wandel vorlebten, ergänzte Christoph Keese, Executive Vice President bei Axel Springer.