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Blickpunkt Azubi-Camp: Merkel lobt „tolle Idee“

Die 260 Azubis aus 130 Sparkassen eint ein Gefühl: Sie wollen die Möglichkeiten wahrnehmen, die Ihnen der Deutsche Sparkassentag 2016 bietet. Erstmalig können sie die große Bühne des nur alle drei Jahre stattfindenden Familientreffens für ihre Ideen nutzen.

In einem Open Space setzten sie mutig ihre Themen auf die Tagesordnung, um später in kleineren Sessions gemeinsam darüber zu diskutieren. „Was soll ich tun, wenn ein älterer Kunde kommt und ich ihm das Internet erklären muss“, sorgte zum Beispiel für großes Interesse. Das Statement zeigt den Generationenunterschied im Bankgeschäft, der an diesem Tag auch die Talkrunden der Vorstände und Referenten immer wieder bestimmt.

Auch die Azubis der Kreissparkasse Heinsberg (NRW) sprühten nur so vor Ideen. Laura Steffens animierte ihre Azubi-Kollegen, über Plattformen zu diskutieren, mit denen sie bundesweit ihre Projekte bearbeiten können. Sebastian Scharte fragte sich in seiner Session, wie Kunden zukünftig auch bei fremden Sparkassen Geld einzahlen können. Frank Odinius freute sich vor allem über den Austausch: „Ich habe hier viele Leute aus verschiedenen Regionen kennengelernt. Manchmal haben die ganz andere Ansätze. Wir können voneinander lernen.“

Schon viele Wochen im Voraus bereiteten sich die Auszubildenden in virtuellen Fünfer-Teams auf den Sparkassentag vor und diskutierten dort Themen wie Digitalisierung, Regulierung, Niedrigzinsen und Zuwanderung. Stets mit dem Fokus: Wie sieht die Sparkasse der Zukunft aus?

Bundeskanzlerin Angela Merkel lobte die Idee, Azubis am Sparkassentag zu beteiligen: „Es ist eine tolle Idee, hier so viele junge Menschen dabei zu haben. Die Leichtigkeit, mit der sie mit der Digitalisierung umgehen, macht einen manchmal sprachlos. Und das ist ja auch wunderschön."