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Analog oder digital: Natürlich beides!

Bestehende Geschäftsmodelle einfach nur zu digitalisieren, reicht nicht, um Unternehmen für die Zukunft aufzustellen. Genauso wenig werden bestimmte Prozesse gänzlich ohne menschliches Miteinander funktionieren. Also gilt auch in Zukunft beides – so das Ergebnis des Themenforums „Analog versus digital“. Christoph Keese, Executive Vice President der Axel Springer SE, sagte: „Die Sparkassen müssen strategisch davon ausgehen, dass ihr gesamtes Geschäftsmodell digital ist.“ Dann ergäben sich ganz neue Antworten. Dr. Dirk Vater, Partner bei Bain & Company, sieht die größte Herausforderung darin, die Digitalisierung bestehender Prozesse parallel zur Erneuerung der Geschäftsmodelle zu organisieren. Sparkassen dürften FinTechs deshalb nicht als Gegner sehen, sondern müssten sie als disruptiven Impuls verstehen, um sich neu aufzustellen. Auch Marianne Stroehmann, Director Travel & Finance bei Google Germany, betonte die große Chance, die FinTechs für Sparkassen darstellten. Ganz neue Anforderungen der Bürger sieht Dr. Eva Lohse, Präsidentin des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen (CDU), auf die Gemeinden zukommen. Es sollte irgendwann möglich sein, nicht mehr nur wegen einer Unterschrift in die Stadtverwaltung gehen zu müssen. Andererseits werde es immer Situationen geben, in denen das Menschliche nicht wegzudenken sei – zum Beispiel in der Jugendhilfe.